Der Weg ist das Ziel
Samstag, 12. April 2014
Tribut zollen ...
Gestern haben mich der Trail, der schwere Rucksack und die felsige Wegstrecke an meine persoenliche Grenze gefuehrt ... und ich muss wohl anerkennen, dass der Trail doch staerker ist, als ich (auch aufgrund der Fernseh-Doku) bisher dachte.
Mit dieser Erkenntnis befinde ich mich zwar in der schweigenden Mehrheit (drei von vier Hikern beenden den Trail vorzeitig), aber zufriedenstellend ist es gerade nicht ... und so ueberlegen wir jetzt, wie wir anders disponieren koennen ...

Rocks

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Der zweite Tag- Maryland
Wir wachten bei Sonnenaufgang auf und schliefen wieder ein. Der Blick war toll aber unsere Augen zu müde. Wir brauchten etwas Zeit vom Aufstehen bis losgehen, da wir noch nicht so routiniert im Packen sind.
Unser heutiger Weg war nicht ganz so weit, aber der Aufstieg war schon anstrengend. Die Wege sind steinig und meist müssen wir viel über die Steine rübersteigen,bergauf und bergab mit unseren schweren Rucksäcken. Die Sonne schien heute, etwa 18-20 Grad Celsius.
Alle Hiker, die wir treffen,sind sehr offen und freundlich und wollen wissen,wo wir herkommen und wo es hingeht. Dieses Prozedere erleben wir mit allen und es endet immer mit: "Enjoy your Trip" und "Take care of you" ! Das ist eine schöne Geste.
Am Shelter angekommen, waren beide Shelter von einer Jugendgruppe belegt. Also bauten wir unsere Zelte nahe der Quelle auf.
In dem Shelter trafen wir auf einen sehr erfahrenen Ridgerunner "Hell" von der AT Conservancy, der ehrenamtlich für sechs Monate im Jahr einen Trailabschnitt hin- und her wandert und für Ordnung sorgt, mit den Hikern viel spricht,Tipps gibt und auf jede Frage eine Antwort hat. Ein wandelndes Lexikon. Mit Hell sprachen wir noch sehr lange und er gab uns viele gute Ratschläge.
Dann machten wir uns vor Sonnenuntergang noch etwas zu Essen und fielen hundemüde ins Bett. Diese Nacht war sehr feucht und kalt. Es hatte sogar auf der Bergspitze gefroren.

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Der erste Tag- West Virginia- Maryland
Wegen leichten Stromschwierigkeiten kommt heutet erst ein weiterer Eintrag...
Bei leicht bewölktem Himmel starteten wir frohen Mutes am Dienstag in HF, immer dem Zeichen nach (white blaze). Wir sahen Wasserschildkröten, die sich sonnten, Kraniche, Rehe, eine Schlange, Adler und Bussarde, Raupen, Spechte und viel andere Vögel sowie schon Schmetterlinge Marienkäfer. Die kahlen Bäume und graue Landschaft zeigen, dass der Winter noch nicht lange zurückliegt.
Am ersten Tag legten wir zehn Meilen zurück und kamen sehr müde am ersten Shelter (offene Blockhütte zum Übernachten) an. Dort trafen wir auf zwei freundliche Mittwanderer. Nachdem wir die Betten aufgebaut und unser Essen gekocht haben, fielen wir in unsere Schlafsäcke und um 20 h ging die Sonne unter und es war dunkel.
Wir haben heute schon die Landesgrenze nach Maryland überschritten.

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Mittwoch, 9. April 2014
Harpers Ferry
Am Montag fuhren wir endlich nach Harpers Ferry. Der erste Zug fuhr um 15.30 h. Somit waren wir erst nach 17 h in HF und gingen direkt zur ATC- Appalachian Trail Conservancy- , um uns für den Trail registrieren zu lassen. Eigentlich war dort schon zu, aber die nette Mitarbeiterin ließ uns noch rein. Es war Laurie, bekannt aus der AT Dokumentation. GREAT THANKS TO LAURIE WHO CARES ABOUT US, EXPLAINED A LOT AND TOOK THE AT-PHOTO FROM US! Sie fuhr uns später zum Hostel, das schon geöffnet . Denn hier beginnt gerade erst die Saison und einige Hostel und Campingplätze sind noch geschlossen.
Bei unserer Hostellady Laurel verbrachten wir einen schönen Aufenthalt, mit Hans einem Flip Flop Hiker.
Hier beschlossen wir auch, dass unsere Rucksäcke mit etwa 20 kg zu schwer sind. Laurel bot uns an, einige Sachen in einer von uns gepackten Box am Donnerstag zu einem Hostel in Wolfsville zu bringen, wo wir langgehen. Dann können wir unsere Rucksäcke wieder auffüllen. Tolle Idee!!
Bisher haben wir nur nette, hilfsbereite Menschen getroffen. Insbesondere wenn wir mit Menschen treffen, die den Trail kennen, selbst gewandert sind usw.

 Laurie von der ATC in Harpers Ferry

hfbridge

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Sonntag, 6. April 2014
the day after christmas
Der Tag nach "Weihnachten" hat uns mit einigen Dingen wieder versöhnt: der Stress mir AF war schnell vergessen, im Super-Spezial-Outdoor-Geschäft unseres Vertrauens ca. 20 Gehminuten vom Hotel entfernt haben wir nun endlich unseren Gaskocher bekommen, den wir (auch ohne Kartusche) ja nicht mit in den Flieger nehmen durften. Dank der Fachberatung und des Verkaufstalents von Eric sind noch ein paar Kleinigkeiten dazu gekommen (THANK YOU, ERIC, FROM CASUALADVENTURE.COM!!). Zurück im Hotel war dann Auspacken und Ausprobieren angesagt ... wie am Tag nach Weihnachten halt ...
Am Montag werden wir mit der Bahn nach Harpers Ferry fahren (Verbindung nur wochentags) und dann endlich mit ein paar Tagen Verspätung unserenTrail starten, hurra! Vorher stehen dann morgen noch einmal "chillen" und "sight seeing" auf dem Programm ... und die Klärung Frage, wie wir unser umfangreiches Trockenfutter im eh schon vollen Rucksack unterbringen sollen ... :o)

Trockenfutter
Casual-adventure

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Christmas Day
Heute half uns im Hotel eine sehr hilfsbereite Mitarbeiterin, Janet, nach dem Rucksack zu forschen. Außerdem gab sie uns den Tip zu einem kleinen Geschäft in der Nähe. Nach etwa 20 Minuten Fußweg fanden wir das Paradies!! Ein Outdoor Geschäft direkt in der Nähe des Hotels. Und dort gibt es alles was wir brauchen!! Wir fanden sogar ein weiteres Geschäft mit allen Dingen für den Bergsport.
Dann fuhren wir zur Union Station, dem Hauptbahnhof, um uns nach den Zugverbindungen nach Harpers Ferry zu erkundigen. Was für ein großer, beeindruckender und hübscher Bahnhof! Altbau mit großer Kuppel, Glasfenstern, vermutlich unter Denkmalschutz. Mit Shopping Möglichkeiten usw. Nicht zu vergleichen mit dem Hamburger Hbf. Wir erfuhren, dass die Züge nach Harpers Ferry nur wochentags fahren. Also können wir vor Montag sowieso nicht weiter...
Müde und erschöpft kamen wir am Abend im Hotel an. Als wir uns entschlossen, schlafen zu gehen, klingelte die Rezeption durch: der Rucksack ist da!!!! Welch ein schöner Tag, wie Weihnachten!!!
Und ein dickes Danke an Janet aus dem Hotel !!!

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Air France Horror Teil 2
Anruf bei AF: Das Gepäck kommt heute um 22.20 h, ganz bestimmt. Somit machten wir uns mit Bus und Metro auf den Weg zum Weißen Haus, Washington Monument, World War Memorial und der Lincoln Statue. Zu Fuß natürlich. Es waren viele Menschen unterwegs, haben mit vielen geplaudert, die sehr freundlich waren. Von da aus gingen wir bis zum Pentagon, wo eine Große Shopping Mall ist. Dort wollten wir endlich unseren Gaskocher und Kleinkram besorgen. Aber das war negativ. Dann fuhren wir mit Bussen in einen anderen Vorort, wo wir das bestimmt bekommen sollten. Auch negativ. Total müde fuhren wir endlos lange mit Bus, Metro und Taxi zum Hotel, wo wir erfuhren, dass der Rucksack noch nicht da ist. Nun kam erste Krisenstimmung auf!
Total übermüdet fielen wir mit so vielen tollen Eindrücken von Washington DC in unsere Betten. Und die Geschichte geht weiter...

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Freitag, 4. April 2014
Air France Adventure Airlines
Hi guys,
wir sind gestern nach einem Zwischenstopp in Paris und weiteren 6950 Meilen in Washington gelandet. Der Immigration Officer bekam bei dem Gedanken unseres Abenteuers, die nächsten Monate zu Fuss zu gehen und draußen zu schlafen, grosse Augen und schüttelte den Kopf! Am Gepäckband kam der erste Rucksack schnell. Dann wurde ich ausgerufen und uns wurde mitgeteilt, dass die andere Tasche ( Rucksack) noch in Paris ist und morgen Nachmittag landet. Supi!!! Welch toller Start. Der Rucksack würde zum Hotel gebracht werden aber ich sollte am Morgen bei der Air France-Gepäckservice- anrufen.
Somit mussten wir bei der Anreise im Hotel klären, ob wir eine weitere Nacht dort schlafen können. Das klappte dann mal.
Von AirFrance gab es ein Notfallkulturtäschchen, um eine Zahnbürste, Duschgel usw zu haben.
Nach gefühlten 30 Stunden auf den Beinen und einigen technischen Schwierigkeiten mit der Telefonkarte, fielen wir in einen tiefen Schlaf. Alles weitere dann morgen.
Und die Geschichte geht weiter...

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